Welche Stretchfolie eignet sich für Paletten und Versand?
Stretchfolie gehört in vielen Unternehmen zum täglichen Verpackungsbedarf. Ob im Lager, beim Versand, im Gewerbe oder in der Gastronomie: Mit der richtigen Stretchfolie lassen sich Waren auf Paletten und andere Transportgüter sicher stabilisieren und für Lagerung und Transport vorbereiten.
Doch welche Stretchfolie eignet sich für welchen Einsatz? Was bedeutet beispielsweise 23 my und wann ist transparente oder schwarze Stretchfolie sinnvoll? In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Was ist Stretchfolie und wofür wird sie verwendet?
Stretchfolie, auch Wickelfolie oder Palettenfolie genannt, ist eine dehnbare Kunststofffolie aus Polyethylen (PE). Sie wird verwendet, um Waren, Kartons und Paletten zu bündeln und während Lagerung und Transport zu stabilisieren.
Die Folie passt sich der Form der Ladung an und kann dadurch mehrere einzelne Kartons zu einer stabilen Einheit verbinden.
Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise:
Paletten im Lager
Versand und Transport
E-Commerce und Warenversand
Gewerbebetriebe
Industrie und Produktion
Gastronomie und Lebensmittelbetriebe
Welche Arten von Stretchfolie gibt es?
Je nach Einsatzbereich können unterschiedliche Eigenschaften der Stretchfolie wichtig sein. Bei DayBays stehen insbesondere transparente und schwarze Stretchfolie zur Verfügung.
Transparente Stretchfolie
Transparente Stretchfolie ermöglicht eine schnelle Sichtkontrolle der verpackten Ware. Produkte und Etiketten bleiben in der Regel gut erkennbar.
Sie eignet sich besonders für:
Lagerung
Versand
Paletten
tägliche Verpackungsarbeiten
allgemeine gewerbliche Anwendungen

Schwarze Stretchfolie
Schwarze Stretchfolie bietet zusätzlich einen gewissen Sichtschutz für die verpackte Ware. Sie kann deshalb interessant sein, wenn der Inhalt einer Palette während Lagerung oder Transport weniger sichtbar sein soll.
Sie eignet sich beispielsweise für:
diskrete Transporte
Lagerung
gewerbliche Anwendungen
empfindliche oder wertvolle Waren
Palettenversand
Welche Stretchfolie eignet sich für Paletten?
Bei der Auswahl einer Stretchfolie für Paletten spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Dazu gehören insbesondere die Größe und das Gewicht der Ladung, die Art der Waren sowie die Anforderungen an Lagerung und Transport.
Eine geeignete Stretchfolie sollte die Ladung zuverlässig zusammenhalten und sich gleichzeitig effizient verarbeiten lassen.
Was bedeutet 23 my bei Stretchfolie?
Die Angabe 23 my beschreibt die Stärke beziehungsweise Dicke der Stretchfolie in Mikrometern.
Die benötigte Folienstärke hängt unter anderem davon ab, wie schwer und wie empfindlich die zu verpackende Ladung ist und wie sie transportiert oder gelagert wird.
Deshalb sollte nicht nur auf den Preis der Folie, sondern auch auf Stärke, Gewicht, Breite und Einsatzzweck geachtet werden.
Welche Größe und welches Gewicht sind wichtig?
Stretchfolie wird in unterschiedlichen Breiten, Stärken und Gewichten angeboten.
Bei der Auswahl sollten Unternehmen insbesondere auf folgende Punkte achten:
Folienbreite
Folienstärke
Rollenlänge beziehungsweise Rolleninhalt
Gesamtgewicht
Art der Anwendung
manuelle oder maschinelle Verarbeitung
Für unterschiedliche Arbeitsabläufe können unterschiedliche Rollenformate sinnvoll sein.
Stretchfolie für verschiedene Einsatzbereiche
Lager und Logistik
Im Lager wird Stretchfolie häufig verwendet, um Kartons und Waren auf Paletten zu stabilisieren. Dadurch können mehrere Packstücke zu einer transportfähigen Einheit zusammengefasst werden.
Versand und E-Commerce
Auch beim Versand spielt die sichere Zusammenfassung von Waren eine wichtige Rolle. Stretchfolie kann dabei helfen, Paletten und größere Sendungen für den Transport vorzubereiten.
Gastronomie und Lebensmittelbetriebe
Gastronomiebetriebe, Großküchen und Lebensmittelunternehmen benötigen neben klassischen Lebensmittelverpackungen auch Lösungen für Lagerung und Warenbewegung. Stretchfolie kann hier beispielsweise für die Sicherung von Kartons und Paletten eingesetzt werden.
Gewerbe und Industrie
Auch Handels-, Produktions- und Gewerbebetriebe verwenden Stretchfolie für Lagerung, innerbetriebliche Transporte und den Versand von Waren.
Welche Vorteile bietet Stretchfolie?
Stretchfolie kann Unternehmen bei der täglichen Warenlogistik unterstützen.
Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:
Stabilisierung: Waren können auf Paletten zusammengehalten werden.
Schutz: Die Folie kann die Ladung vor Verschmutzung und äußeren Einflüssen schützen.
Flexibilität: Stretchfolie lässt sich für unterschiedliche Waren und Ladungsgrößen einsetzen.
Effiziente Verpackung: Paletten können schnell für Lagerung und Transport vorbereitet werden.
Sichtkontrolle: Bei transparenter Stretchfolie bleibt die Ware sichtbar.
Sichtschutz: Schwarze Stretchfolie kann zusätzliche Diskretion bieten.

Stretchfolie im Betrieb richtig auswählen und testen
Wer regelmäßig Paletten verpackt, sollte die Auswahl der Stretchfolie nicht allein anhand der Farbe oder des Rollenpreises treffen. Entscheidend ist, wie die Folie mit der tatsächlichen Ladung und dem vorhandenen Arbeitsablauf zusammenpasst. Gleichmäßig gestapelte Kartons stellen andere Anforderungen als unterschiedlich große Packstücke, hervorstehende Kanten oder druckempfindliche Verpackungen.
Ein sinnvoller Vergleich beginnt deshalb mit einer typischen Palette aus dem eigenen Betrieb. Prüfen Sie die Abmessungen, das Gesamtgewicht, die Stapelweise und mögliche Schwachstellen. Achten Sie außerdem darauf, ob die Ware nur innerhalb des Lagers bewegt oder anschließend über längere Strecken transportiert wird. Daraus ergeben sich die Anforderungen, die eine geeignete Verpackungslösung erfüllen muss.
Handstretchfolie und Maschinenfolie unterscheiden
Bei der manuellen Verarbeitung wird die Folie von einer Person um die Ladung geführt. Hier spielen Handhabung, Rollengewicht und ein kontrollierter Folienzug eine wichtige Rolle. Ein geeigneter Abroller kann die Arbeit erleichtern. Die konkrete Anwendung sollte jedoch immer zu den Herstellerangaben und den betrieblichen Arbeitsanweisungen passen.
Für automatische oder halbautomatische Wickelanlagen ist eine dafür geeignete Maschinenfolie erforderlich. Nicht jede Rolle lässt sich auf jeder Anlage einsetzen. Vor der Bestellung sollten Unternehmen deshalb unter anderem Rollenabmessungen, Kerndurchmesser und die Anforderungen der Maschine vergleichen. Auch Einstellungen zur Vordehnung müssen zur Folie passen. Handfolie und Maschinenfolie sollten nicht ohne Prüfung als austauschbar betrachtet werden.
Rollenpreise sinnvoll vergleichen
Ein niedriger Preis pro Rolle bedeutet nicht automatisch geringe Verpackungskosten. Für einen aussagekräftigen Vergleich müssen die angebotenen Rollen vergleichbare Eigenschaften besitzen. Dazu zählen Folienstärke, Breite, nutzbare Länge und die Angabe, ob sich das genannte Gewicht auf die Folie oder auf die gesamte Rolle einschließlich Kern bezieht.
Fehlen diese Informationen, lohnt sich eine Rückfrage vor dem Einkauf. Unterschiedliche Rollen können trotz ähnlicher Produktbezeichnung verschiedene Mengen an nutzbarer Folie enthalten. Für den Betrieb ist außerdem relevant, wie viel Material tatsächlich pro Palette benötigt wird. Ein praktischer Test hilft, den Verbrauch und die Verarbeitungszeit gemeinsam zu bewerten.
Die Ladung vor dem Wickeln vorbereiten
Stretchfolie kann eine ungünstige Stapelweise nicht zuverlässig ausgleichen. Vor dem Verpacken sollten Kartons möglichst gleichmäßig auf einer geeigneten, unbeschädigten Palette stehen. Überstände, lose Packstücke und instabile Zwischenlagen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Schwere und empfindliche Waren müssen entsprechend ihrer Eigenschaften angeordnet werden.
Scharfe Kanten können die Folie beschädigen. Je nach Ladung können zusätzliche Hilfsmittel wie Kantenschutz oder Zwischenlagen sinnvoll sein. Ob weitere Sicherungsmittel benötigt werden, hängt vom gesamten Transportkonzept ab. Stretchfolie ersetzt nicht automatisch andere Maßnahmen zur Ladungssicherung. Bei anspruchsvollen oder ungewöhnlichen Ladungen ist eine fachkundige Bewertung sinnvoll.
Häufige Fehler beim Verpacken vermeiden
Zu hoher Folienzug kann druckempfindliche Kartons verformen. Zu geringer Zug kann dagegen dazu führen, dass Packstücke nicht ausreichend zusammengehalten werden. Entscheidend ist daher ein zur Ladung passendes Vorgehen, nicht eine möglichst hohe Spannung.
Auch eine zusätzliche Lage Folie löst nicht jedes Problem. Wiederkehrende Risse, verrutschende Kartons oder beschädigte Verpackungen sollten zum Anlass genommen werden, Material und Arbeitsablauf zu überprüfen. Eine feste Anzahl von Wicklungen lässt sich nicht pauschal für jede Palette empfehlen.
Bei schwarzer Stretchfolie sollte zudem geprüft werden, welche Kennzeichnungen nach dem Wickeln sichtbar bleiben müssen. Sichtschutz ist praktisch, darf aber die Zuordnung der Sendung oder notwendige Kontrollen nicht unnötig erschweren.
Einen einfachen Vergleichstest dokumentieren
Für einen betrieblichen Test können zwei geeignete Folien auf vergleichbaren Ladungen eingesetzt werden. Halten Sie fest, welche Folie verwendet wurde, wie lange das Verpacken dauerte und welcher Materialverbrauch entstand. Dokumentieren Sie außerdem erkennbare Probleme wie Risse, beschädigte Kartons oder eine erschwerte Abwicklung.
Beziehen Sie die Mitarbeitenden ein, die täglich mit den Rollen arbeiten. Ihre Rückmeldungen zur Handhabung liefern wichtige Hinweise. So entsteht eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage, statt nur nach dem günstigsten Angebot zu bestellen.
Lagerung und regelmäßige Nachbestellung planen
Lagern Sie Stretchfolienrollen sauber, trocken und entsprechend den jeweiligen Produkthinweisen. Beschädigte Rollen sollten vor der Verwendung geprüft werden. Eine übersichtliche Trennung verschiedener Ausführungen verhindert Verwechslungen.
Erfassen Sie den regelmäßigen Verbrauch und legen Sie einen passenden Nachbestellzeitpunkt fest. Ändern sich Ladungsgrößen, Versandmengen oder Verpackungsabläufe, sollte auch die Folienauswahl erneut überprüft werden. So bleibt die Beschaffung am tatsächlichen Bedarf orientiert.
Stretchfolie bei DayBays kaufen
DayBays bietet Stretchfolie für Unternehmen, die eine zuverlässige Lösung für Lagerung, Versand und Warenhandling suchen.
Unser Sortiment umfasst transparente und schwarze Stretchfolie mit unterschiedlichen Eigenschaften und Formaten.
Besonders für Unternehmen mit regelmäßigem Verpackungsbedarf kann es sinnvoll sein, die passende Folie anhand von Breite, Stärke, Gewicht und Einsatzbereich auszuwählen.
Entdecken Sie die Stretchfolie von DayBays und finden Sie die passende Lösung für Ihren betrieblichen Bedarf.
Fazit: Die richtige Stretchfolie für jeden Einsatz
Die passende Stretchfolie hängt vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Während transparente Stretchfolie eine gute Sichtkontrolle ermöglicht, kann schwarze Stretchfolie zusätzlichen Sichtschutz bieten.
Für Paletten, Lagerung und Versand sollten Unternehmen insbesondere auf Folienstärke, Breite, Gewicht und die Anforderungen des jeweiligen Transports achten.
Mit der richtigen Stretchfolie lassen sich Waren effizient bündeln, stabilisieren und für Lagerung oder Transport vorbereiten.

